Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas ab sofort zum neuen Preis erhältlich!

Guten Tag Ihr Lieben,

angeblich dauert es zwei Tage, bis ein Ebook über KDP wieder online ist, nachdem etwas geändert wurde. Aber es ging schneller. Es dauerte keine 18 Stunden, bis die Nachricht kam, dass Felicitas verfügbar ist. Hier geht es zum Buch: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

Der endgültige Preis beträgt ab sofort 3,99 €.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Dauerhafte Preissenkung für Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas

Guten tag Ihr Lieben,

in einem Beitrag auf http://www.buchmacherkladde.com habe ich es vor einigen Tagen bereits erwähnt, dass ich immer wieder über eine Preissenkung nachdenke. Ich habe mich jetzt entschieden, den Preis für die Version des Romans im Kindleshop dauerhaft zu senken. Ich habe den Preis eben auf 3,99 € festgelegt. Allerdings wird es bis zu zwei Tage dauern, bis die Änderung in Kraft tritt. Ich gebe Bescheid, sobald es so weit ist und Ihr das Buch unter https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm wieder auf Amazon einsehen könnt.

Wenn das Buch Ende des Jahres auch in anderen Shops einziehen wird, wird auch dort dieser Preis gelten. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass weitere Folgen der Serie als Ebook auch diesen Preis erhalten werden.

Entschuldigt, dass ich aus Unsicherheit nicht direkt auf meine innere Stimme gehört habe. 😉

Liebe Grüße

Paula Grimm

Wochenschau des Felicitasblogs – War ist, wird!

Guten Tag Ihr Lieben,

dienstags immer Wochenschau des Felicitasprojekts! Es war eine anstrengende Woche. Aber ich habe immerhin Wort halten können und die beiden versprochenen Artikel über die Sprache am Niederrhein und über Tannhuysen veröffentlicht. Gestern fiel mir siedendheiß ein, dass Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas genau vor vier Wochen bei Amazon eingestellt worden war. Dabei kam mir wieder die Frage in den Sinn, ob es das Buch auch als Druckausgabe geben soll oder nicht. Ich habe mich entschieden. Es wird spätestens am 01. September eine Taschenbuchausgabe geben. – Drückt mir ganz fest die Daumen, dass ich das gut schaffe! – Herzlichen Dank! 🙂

Und wie wird es jetzt in diesem Blog weitergehe? Es wird persönlich! Natürlich erzähle ich Euch hier nicht, was schon im Buche steht. Das könnt Ihr ja hier lesen: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm. Und wenn ich nur wiederkäuen würde, was schon geschrieben steht, handelte es sich bei diesem Blog ja auch nicht um Bonusmaterial, als das ich es ja geplant habe. Selbstverständlich mache ich mit Hintergrundwissen über Felicitas den Anfang. Mehr sage ich dazu aber nicht! Ich wünsche Euch eine sehr angenehme Woche, Gute Unterhaltung mit diesem Blog, Felicitas und anderem schmackhaften Lesefutter!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S. : Link zur eigenen Amazonautorenseite

http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY <http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY>

Dichtung und Wahrheit über Tannhuysen

Guten Tag Ihr Lieben,

streng betrachtet ist Tannhuysen, Felicitas’ Geburtsort, wirklich ein Ort wie er nur im Buche, im Felicitasprojekt, steht, denn über Googlemaps oder auf einer herkömmlichen Landkarte ist das Dorf nicht zu finden. Doch gerade Orte, die man als Autor oder Maler schafft, brauchen einen handfesten und nicht zu kleinen wahren Ortskern, um wenigstens im Geist des Kreativen und der Leser oder Betrachter existieren zu können. In diesem Beitrag geht es um den realen kern von Tannhuysen. Schließlich muss das Dorf in gewisser Weise mehrere Jahrzehnte für Felicitas, ihre Freunde, Feinde und Verwandten bestehen.

Ich habe Tannhuysen erfunden, obwohl es auch im Blindflug ein Leichtes gewesen wäre, einen Ort am Niederrhein zum Ort der Geschehnisse des Felicitasprojekts zu machen. Aber ich wollte den Leuten aus Schaephuysen, Sevelen, Issum oder Holthuysen Leute wie Felicitas’ halbe Onkel, ihre Cousins etc. nicht „ins Nest“ legen. und auch Nachfragen nach den Ereignissen, die sich von 1977 bis in unsere Tage zutragen, sollen den Einwohnern der Region erspart bleiben.

Im Ortsnamen Tannhuysen stecken die Tanne und die Häuser. Tannen gehören nicht gerade zum typischen Baumbestand der Region, in dem vor allem Pappeln, Kopfweiden und verschiedene Obstbäume in den immer noch vorhandenen Baumgärten heimisch sind. Aber zusätzlich zu den Mischwäldern und einem der größten mitteleuropäischen Urwald, dem Reichswald, gibt es tatsächlich auch Tannen. So gab es in der Nähe meines Elternhauses einen winzigen Tannenwald mit höchstens 150 bis 200 Bäumen.

Tannhuysen hat etwa 5000 Einwohner, die St. Johanneskirche und im Ortskern einige Geschäfte. Erwähnt werden das Schreibwarengeschäft der Lenkers, in dem es auch einige Spielwaren und ein Fax gibt und die Apotheke, in der Felicitas im Kapitel Wasserspiegel einen Schwangerschaftstest kaufen muss. Es gibt eine Volksbank, eine Eisdiele und ein Beerdigungsinstitut, den Friseursalon von Felicitas’Mutter nicht zu vergessen. Das alles konnte man bis weit in die neunziger Jahre in größeren Dörfern finden.

Und da ist noch die Tannhuysenburg. Für dieses Gebäude aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es in meinem Geburtsort, Seelen, ein Vorbild. Allerdings wurde das Gebäude, das wir die Burg nannten, weil es einen Turm hatte und ziemlich protzig wirkte, bereits Mitte der siebziger Jahre abgerissen, nachdem man es eine Zeit lang leer gestanden hatte. Auch bei dieser Burg war ursprünglich wie in Tannhuysen ein Freibad gewesen, ein kleiner Grundwassersee. In Tannhuysen ist das alles einige Nummern größer. Die Burg wird immer wieder renoviert und umgebaut, dient später als Hotel und stand nie leer.

Tannhuysen hat alles, was ein Dorf am Niederrhein hat, was typisch ist. Die meisten Häuser sind aus roten Klinkern, maximal zweistöckig, ganz oder teilweise unterkellert und verfügen meist über einen Speicher, den man hierzulande Söller nennt.

Die Landschaft ist flach. Es gibt viele Baggerlöcher, Seen und Teiche sowie Endmoränen aus der Eiszeit, zum Beispiel den Oermter Berg, den Dürsberg etc. Angepflanzt werden Kartoffeln, Zuckerrüben, Gemüse und Obst sowie verschiedene andere Getreidesorten und inzwischen auch Raps.

Es ist eine schlichte und oft graubedeckte Landschaft. Und man fragt sich, warum Felicitas unbedingt zurückkommen will. Schlicht und erst auf den zweiten oder dritten Blick liebenswert hat diese Landschaft Felicitas Zeit und Muße geschenkt, Fahrrad zu fahren, zu gehen, zu schwimmen, mit Huskuk unterwegs zu sein, sich selbst erden und heimisch zu werden, ist ihr hier möglich. Es stimmt, was Hanns Dieter Hüsch sagte: „Der Niederrhein will angeguckt werden.“ Hier findet Ihr die Möglichkeit dazu mehr als den ersten Blick auf den Niederrhein zu werfen, die Umgebung kennen zu lernen:
http://www.niederrhein-nord.de/sonsbeck/. Mehr zur Prägung durch die Landschaft und über die Spezies des Niederrheiners könnt Ihr auch im folgenden Artikel dieses Blogs lesen:
https://felicitasblogblog.wordpress.com/2016/07/19/verbeugung-vor-hanns-dieter-husch-und-grundwissen-uber-die-spezies-des-niederrheiners/.

Und da ist ja auch noch die derbe aber doch auch herzliche Sprache, die so gut zur Landschaft passt, und die zum Verweilen und Flanieren einlädt. In gewisser Weise ist jede und jeder durch diese Sprache gut gerüstet, um wie Hanns Dieter Hüsch sagte, gut Gerüstet, um „Phantasie zu studieren“, was am Niederrhein besonders gut geht. Unter dem folgenden Link könnt Ihr einiges über das „Platt§ und die phantastische Tradition am Niederrhein erfahren:
https://felicitasblogblog.wordpress.com/2016/07/20/huskuk-und-ponter-draak-dem-niederrheiner-aufs-maul-geschaut/.

Liebe Grüße vom linken Niederrhein

Paula Grimm

P. S.: Und unter dem folgenden Link geht es zum Ebook, das größtenteils in Tannhuysen spielt: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

Huskuk und Ponter Draak! – Dem Niederrheiner aufs Maul geschaut! ;-)

Tach zusammen,

ursprünglich hatte ich wirklich vor, Euch die bekannte Drachensage über den Drachen, der Pont in Angst und Schrecken versetzt haben soll, in einer Audiodatei zur Verfügung zu stellen. Damit Ihr dem Niederrheiner nicht nur „aufs Maul schauen“ sondern dat Platt auch hören könnt. Aber die Version, die ich auf Kassette hatte, ist bedauerlicherweise den Weg alles Irdischen gegangen. Darüber hinaus bin ich leider nicht in der Lage den Text gleichzeitig in Punktschrift zu lesen und dabei aufzunehmen.

Die Drachenlegende ist gleichzeitig auch die Gründungslegende der Stadt Geldern, „Gelte“. Es gibt unterschiedliche Versionen des Gedichts. Unter dem folgenden Link findet Ihr das wohl bekannteste Gedicht im Ponter Platt von Heinrich van de Locht: https://sites.google.com/site/pontniederrhein/geschichte-3/drachensaage/de-draak-von-pont—nach-heinricht-van-de-locht-in-ponter-platt. Unter dem folgenden Link könnt Ihr lesen, was es mit dem Ort Pont und der Drachenlegende auf sich hat: https://sites.google.com/site/pontniederrhein/geschichte-3/drachensaage.

Das Gedicht, wie es uns mein Vater früher vorgetragen hat, habe ich nicht gefunden. Dass ich mich an den Vortrag nicht herangewagt habe, liegt auch daran, dass auch hier bei uns „an jeder Milchkanne“ etwas anders gesprochen wird. Das sind zwar nur Nuancen aber gerade bei Versmaß und Reimen fällt das doch auf. Da gilt, „Alle Bittsches bate! – Alle Kleinigkeiten machen etwas aus, sind bedeutsam!“ Und zuhause durften wir auf Geheiß meiner Großmutter, die aus Oberkassel bei Bonn stammte, kein Platt sprechen. Hier kommt zum Vergleich ein Link zu einer Version eines unbekannten Autors:

https://sites.google.com/site/pontniederrhein/geschichte-3/drachensaage/de-draak-von-pont—autor-unbekannt.
Dem aufmerksamen Leser der einen oder der beiden Versionen wird bereits das Schriftbild einen Eindruck des fließenden aber doch auch starken und spröden Zungenschlags vermitteln, der dem Niederländischen verwandter ist als den rheinischen Dialekten, die rheinabwärts gesprochen werden. Meine Großmutter bemühte sich zwar sehr uns über ihr Gerede die „rheinische Frohnatur“ von rheinabwärts „einzuimpfen“. Doch verschiedene Variationen des Niederrheinischen Urtons sind mir auf Lebenszeit im Gehörgang verankert. Und da ich jetzt wieder seit über zehn Jahren in der Region lebe, in der man morgens sieht, wer am Nachmittag zu besuch kommt, finden nach und nach doch immer mehr Begriffe der hiesigen Sprache den Weg bis auf die Zunge.

„Icm bin en Lecknüs!“ – Ich bin ein Leckermaul!“ Das gilt wie auch bei Felicias besonders für: „Huskuk!“, und zwar für alle Sorten von Lakritz. Lakritz ist übrigens eine der wenigen Süßigkeiten, die ich richtig gern esse. Ansonsten bin ich eine Scharfe! 😉 Ich könnte noch mehr Beispiele für Sätze uns Begriffe nennen, die sich allmählich in meinen alltäglichen Sprachgebrauch einschleichen. Das ist eine große Freude für mich.

In dieser Hinsicht hat Felicitas Glück und kann ihrem Namen, die Glückliche, dem Großvater sei Dank, ehre machen. Ihr wird kein Maulkorb angelegt. Und sie kennt mit Sicherheit mindestens eine Version der Drachenlegende und kann sie auswendig. Die Legende hat es übrigens auch zu einer gewissen Bekanntheit über die Region des Niederrheins hinaus, gebracht. So hat es die Sage auch in das Sagenbuch von Ludwig Bechstein geschafft. Hier könnt Ihr die Legende in hochdeutsch lesen:
https://sites.google.com/site/pontniederrhein/geschichte-3/drachensaage/gelre-gelre—bechstein-deutsches-sagenbuch.

Ich wünsche Euch viel Freude mit den verschiedenen Drachengedichten und anderer Lektüre, mit Euren, und wenn Ihr hier mal vorbei kommt, auch mit unserem Platt!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Und das ist der Link zum Ebook, in dem Ihr von Felicitas’ Abenteuern am Niederrhein lesen könnt.
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

Wochenschau des Felicitasblogs! – Vor allem ein großes Dankeschön!

Tach zusammen,

dienstags immer Wochenschau! – Die Woche verging wie im Flug. Und es gab viel zu tun. Und doch ist zumindest die Planung für den zweiten Teil der Felicitasreihe weitergegangen. Außerdem gibt es etwas Neues auf meiner Autorenseite bei Amazon:

http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY <http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY>. Es ist, wenn es gelungen sein sollte, ein kleines Foto von mir. Das soll man machen. „Ein Bild sagt mehr …!“ Ob das stimmt? . Und Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist!

Doch vor allem möchte ich diese Wochenschau nutzen, um mich herzlich zu bedanken. Denn anders als durch fleißiges Teilen meiner Inhalte, ist es nicht zu erklären, dass die Preisaktion für den ersten Band des Felicitasromans so erfolgreich war. Insgesamt wurden 349 Ebooks in den fünf Tagen heruntergeladen. Herzlichen Dank natürlich auch für die Downloads! 🙂

Inzwischen ist die Anzahl der Beiträge in diesem Blog schon zweistellig. Artikel rund um das Thema Niederrhein sind dabei in der Überzahl. „Aber zwei hab’ ich noch!“ Und die kommen in dieser Woche dazu, bevor ich dann endlich über andere Themen schreiben werde. In einem Post wird es um das Dorf Tannhuysen gehen, den Geburtsort von Felicitas, der eine Erfindung von meiner Wenigkeit ist. Und der zweite Beitrag befasst sich mit dem niederrheinischen Dialekt, Platt.

Ich wünsche Euch eine sehr schöne Zeit mit Blogartikeln und anderer schmackhafter Sommerlektüre!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Verbeugung vor Hanns Dieter Hüsch und Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners

Heute zieht ein Beitrag in den Felicitasblog ein, den ich kaum verändert habe. Er erschien am 17. Dezember 2014 auf http:/www.texthaseonline.com. Viele kleine Details machen gerade den ersten Band des Felicitasprojekts zu einer Hommage an den Niederrhein. Hier geht es zum Buch auf Amazon: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm. Und bei allem und trotz allem, was Felicitas erlebt, wundert es nicht, dass sie an den Niederrhein zurück will, oder? 😉

Tach zusammen,

so grüßt man bei uns am Niederrhein, wenn man nicht sagt: „einen Guten!“ Und durch wen wissen wir Niederrheiner und auch alle anderen über uns bescheid? Wir haben das Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners und andere gesammelte Wahrheiten von Hanns Dieter Hüsch. Ganz viel über den Niederrheiner und andere wahre Kerne aus dem berufenen Mund von Hüsch und wissenswertes über Leben und Werk des Kabarettisten aus Moers findet Ihr unter dem Link: http://www.detlev-mahnert.de/huesch-nrz2005.html.

Hanns Dieter Hüsch

Ein „richtig runder Jahrestag“ war er nicht, der 06 Dezember 2014. Da hätte ich noch ein Jahr warten müssen. Denn Hanns Dieter Hüsch starb am 06. Dezember 2005 in Werfen im Alter von 80 Jahren. Geboren wurde er am 06. Mai 1925 in Moers am Niederrhein. Seit den frühen 50er Jahren arbeitete Hüsch nicht nur als literarischer Kabarettist, sondern auch als Kinderbuchautor, Rundfunksprecher, Synchronstimme etc. So sprach er z. B. Väter der Klamotte, war der Familienvater in der Serie goldener Sonntag und vieles mehr.

Er erhielt viele Kabarettpreise. Doch seine Texte und seine Vortragsart, mit denen er in poetischer Art politische Hintergründe in Alltagsbeschreibungen und in alltagsphilosophischer Betrachtungsweise aufsuchte und darstellte, brachte ihm auch sehr harte Kritikken ein.

So wurde er Ende der 60er Jahre auf Burg Waldeck und in Berlin nach Störungen von der Bühne gebuht. In dieser Zeit bezeichneten ihn seine Kritiker als „Kitschgemüt mit Goldbrokat“, das seine poetische Kraft einem „bourgeoisen Verniedlichungstrend“ opfere. In seinem Programm Enthauptungen rechnete Hanns Dieter Hüsch mit diesen Erfahrungen ab. Er trat danach eine Zeit lang nur in der Schweiz auf.

Zu seinen harten Kritikern gehörten später auch der Schriftsteller Eckhard Henscheid und der Kabarettist Georg schramm. Henscheid formulierte im Jahr 1986 einen Totalverriss von Werk und Person. Und Schramm bezeichnete Hüsch im Jahr 1991 bei einer Preisverleihung als „Vorleseopa“. Georg Schramm relativierte 17 Jahre später sein Urteil über Hüsch, was möglicherweise auch darauf zurückzuführen war, dass der Mann vom Niederrhein bei der Preisverleihung souverän und freundlich aber bestimmt darauf beharrt hatte, den Preis zu übergeben, wenn Schramm gewillt sein sollte, ihn entgegen zu nehmen.

Ausführliche Informationen über Leben und Werk von Hanns Dieter Hüsch findet Ihr unter dem folgenden Link bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Dieter_Hüsch#Werke_.28Auswahl.29.

Der Niederrhein ist überall, lautet ein Titel von Hanns Dieter Hüsch. und der Niederrhein war vor allem da, wo Hanns Dieter Hüsch war, getreu seiner Aussage, dass der Niederrheiner keiner Fliege was zu Leide tut. Denn Lebenszugewandtheit und Menschenfreundlichkeit gehörten zur Wesensart des Künstlers Hanns Dieter Hüsch. Davon legen Titel wie, Du kommst auch drin vor oder wir sehen uns wieder, Zeugnis ab. So betrachtete und kommentierte Hüsch seine Mitmenschen mit einen Blick durch eine alltagsweise Brille und mit Augenzwinkern. Doch wer Menschen liebt und Menschlichkeit achtet und verteidigt, der kann auch anders und hat ein gutes Gespür für gesellschaftliche und politische Stimmungen, die die Menschlichkeit bedrohen. Das Zeigt beispielsweise der folgende Text:

„Kennst Du diese plötzlichen Sekunden

wenn Dir einfällt, dass Du sterben musst
Siegessicher gehst Du durch die Stunden
doch auf einmal wird es Dir bewusst

Und Du fragst Dich, wie das wohl gehen wird
welches Wort als letztes Wort Du sagst
Wer zuletzt an Deiner Seite stehen wird
ob Du tapfer, oder ob Du klagst

Dann bald ist Obduktion im Café Größenwahn
schnell die nächste Leiche auf den Tisch
dann wird aufgemacht und dann wird nachgedacht
dann wieder zugemacht und sich kaputtgelacht

Denn in jeder Leiche ist ein Kind versteckt
das nach Zukunft fragt und nach Frühling schmeckt
und sich dann erschreckt

Und dann kommen all‘ die flotten Leute
rufen „hören Sie doch damit auf“
so ein Quatsch, denn heut‘ ist schließlich heute
kommt! Wir machen schnell noch einen drauf

Und dann findet man noch einen Frühstücksrest
vom Oktoberfest, der sich sehen lässt
Herr, war das ein Fest!

Und dann kommen auch die großen Tröster
mit den neuesten Plänen in der Hand
dann wird diskutiert und dann wird reflektiert
und danach konstatiert, dass man Dich angeschmiert

Und dann findet man noch einen Augenblick
eine Spur vom Glück und ein Silberstück
doch das liegt weit zurück

Und dann findet man noch einen Trennungsgrund
zwischen Herz und Mund
ziemlich schmal und rund

doch sonst war er gesund“

Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners

Und da behaupte noch einer, dat so’ne Region nich’ prägt!
„Nee, nee, an den Niederrhein, da musse schon viel Gemüt mitbringen. Wie sach ich immer: Internationales Gemüt, denn speziell der Niederrheiner stammt ja von allen Menschen ab. Dat hab ich schon mal in Kleve vor Jahren in einem Vortrag gesacht.
Also gut: Die Schönheit des Niederrheins, mein ich immer, dat is nich sone Angelegenheit, so wie man sacht, Gott is die Frau schön. Das geht tiefer. Dat krisse fast gar nich raus, warum dat so is. Auf den ersten Blick schon gar nicht. Muss ja auch nicht sein, sach ich immer, dat wär ja ne langweilige Schönheit. Nein, der Niederrhein will angeguckt werden. Und dann beginnt die große Liebe. Dat is dat Geheimnis des Niederrheins. Un wer einmal am Niederrhein war, der kommt wieder.

Da jagen sich die Rätsel: Warum is hier nix los un doch alles los. Un wo anders is alles los, un gar nix los. Der Niederrhein, denk ich immer, macht einem nix vor. Da gibbet keine kalkulierte Romantik, sondern eine Musik aus Vergessen und Erinnern, un da draus entsteht das Gefühl am Ende der Welt, am Ende aller Tage zu sein. Und aus dem Altrhein bei Xanten tauchen prustend alle Vorfahren auf, als hätten sie sich verschwommen. Wer Phantasie studieren möchte, der sollte ein paar Semester an den Niederrhein kommen und dann als Lohengrin wieder in die große Welt fahren. Burgen gibt´s. Schlösser gibt´s und Wasserschlösser, Windmühlen und Wassermühlen, Kirchturmspitzen, Fähren und Inseln, Kunst im Schloss Moyland, Karneval in Keppeln, und komm mir nun keiner, und sach, er sei nicht genannt worden.

Der Niederrheiner ist überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären. Umgekehrt: Wenn man ihm etwas erklärt, versteht er nichts, sagt aber dauernd: Is doch logisch. Und wenn er keinen Ausweg mehr weiß, steigert er sich in eine ungeheure Assoziationskette hinein. Er kann zum Beispiel in wenigen Sätzen von Stefan Askenase, dem berüchtigten Chopinspieler, auf die Narkoseschwester Gertrud kommen.
In Homberg am Niederrhein, da sagt man nämlich nicht: „Nimm Platz“, sondern da sagt man: „Geh sitzen“. Dat is zwar krummes Deutsch, geh ma auf de Bank sitzen, aber sowat von gemütstief, kriegen se später nie wieder, nie.

Wenn ich mir heute ein Jugendbildnis von Joseph Beuys anseh, das mit dem weißen Hemd und dem offenen Kragen, wo er so vor sich hinblickt, das ist das niederrheinische Auge, das bis in die letzten Winkel der Welt sieht.

Die meisten Niederrheiner sind ja auch durch de Bank schwermütig. Also nicht durch de Bank, obwohl manche sind auch durch de Bank schwermütig.

Wir sind unsere eigenen Philosophen. Und wenn der Rheinländer auf die Frage „Wie isset?“ „Gut“ sagt, dann sagt der Niederrheiner: „Wie sollet sein?“ Ja, aus uns krisse so schnell nix raus.
Das ist ja der Choral des Niederrheiners: Wat willze machen. An sonem Tag biss einfach aufgeschmissen, und dann ist der Niederrheiner auch noch aggressiv gehemmt.

Wenn der Niederrheiner mal ausnahmsweise etwas weiß, dann weiß er dat aber auch ganz fest bis an sein Lebensende, bis in alle Ewigkeit. Auch wenn et gar nich stimmt. Un meistens stimmt et nich.
Die einen haben et und die anderen müssen et erfinden. Ich sag, Herr Pastor, wat am Niederrhein nich alles schon erfunden worden is in der Hinsicht, nur um sich über Wasser zu halten, da müssten Sie drei mal am Tag predigen, um dat alles unterzubringen.
Da gibbet am Niederrhein Hunderte von. Alles Verrückte, die keiner Fliege was zuleide tun. Höchstens sich selbst.

Sagte ich später zu meiner Frau: Warum ich da in aller Ruhe sitzen wollte und immer „ja natürlich“ gesagt habe und die Welt über mich ergehen ließ. Scheusal, sagte meine Frau. Ja natürlich, sagte ich. Der Niederrheiner ist eben der Mongole unter den Rheinländern.
Der Niederrheiner braucht ja eigentlich nur sich, mehr muss dat gar nicht sein, weil de so viel mit sich selbst zu tun hat, von morgens bis abends. Da kommt der auf dem flachen Land gar nicht zu Ruhe, weil de ewig am bosseln un am prakesieren un am rennen is, aus de Küch innet Krankenhaus, dann auf en Kirchhof und dann wieder zurück inne Küch.
Ein Schluri, weil ich hab de Kopp zu voll. So sagt man auf Niederrömisch. So haben die alten Römer früher am Niederrhein gesprochen.

Er möchte unauffindbar sein, sagt er immer, damit er seine völlig Ruhe hätte. Davon hätte er schon als Kind geträumt, am unteren Niederrhein möchte er unauffindbar sein. Hat er an der Theke von Hein Lindemann allen verkündet: unauffindbar. Da hamwer alle ganz bedöppelt ausgesehn.
Also dann Gruß zu Haus un Tach zusammen Hanns Dieter Hüsch, Zitat- Auswahl von Karen Kliem aus: „Zugabe“ (Köln 2003), „Mein Traum vom Niederrhein“ (Duisburg 1996), „Und sie bewegt mich doch“ (Mainz.“

„Und nur der Vollständigkeit halber sei gesacht, wat meine Patin immer sachte, dat die Leute im Rheinland, in Köln, Bonn und so alles noch viel besser erklären können, wat se nicht. wissen. Un’ die musste et wissen, die is’ en gutes Stück den Rhein ‚raufgekommen als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Universität zu Köln, oder wie se se jetzt‘ nennen.“😉
Meine Patin hat wie Hanns Dieter Hüsch das Gymnasium Adolfinum in Moers besucht ist aber zwei Jahre jünger.

Ich hoffe, Ihr findet ganz viel Material zum Schmunzeln und Nachdenken von Hanns Dieter Hüsch und könnt damit Eure Buchschatztruhen und die Hörbar füllen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Zwei hab’ ich da noch:

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Kleine Verbeugung vor Hanns Dieter Hüsch und Grundwissen über die Spezies des Niederrheine rs
Veröffentlicht am 17. Dezember 2014
von Texthase Online

Tach zusammen,

so grüßt man bei uns am Niederrhein, wenn man nicht sagt: „einen Guten!“ Und durch wen wissen wir Niederrheiner und auch alle anderen über uns bescheid? Wir haben das Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners und andere gesammelte Wahrheiten von Hanns Dieter Hüsch. Ganz viel über den Niederrheiner und andere wahre Kerne aus dem berufenen Mund von Hüsch und wissenswertes über Leben und Werk des Kabarettisten aus Moers findet Ihr unter dem Link: http://www.detlev-mahnert.de/huesch-nrz2005.html.

Hanns Dieter Hüsch

Ein „richtig runder Jahrestag“ war er nicht, der 06 Dezember 2014. Da hätte ich noch ein Jahr warten müssen. Denn Hanns Dieter Hüsch starb am 06. Dezember 2005 in Werfen im Alter von 80 Jahren. Geboren wurde er am 06. Mai 1925 in Moers am Niederrhein. Seit den frühen 50er Jahren arbeitete Hüsch nicht nur als literarischer Kabarettist, sondern auch als Kinderbuchautor, Rundfunksprecher, Synchronstimme etc. So sprach er z. B. Väter der Klamotte, war der Familienvater in der Serie goldener Sonntag und vieles mehr. Er erhielt viele Kabarettpreise. Doch seine Texte und seine Vortragsart, mit denen er in poetischer Art politische Hintergründe in Alltagsbeschreibungen und in alltagsphilosophischer Betrachtungsweise aufsuchte und darstellte, brachte ihm auch sehr harte Kritikken ein.

So wurde er Ende der 60er Jahre auf Burg Waldeck und in Berlin nach Störungen von der Bühne gebbuht. In dieser Zeit bezeichneten ihn seine Kritiker als „Kitschgemüt mit Goldbrokat“, das seine poetische Kraft einem „bourgeoisen Verniedlichungstrend“ opfere. In seinem Programm Enthauptungen rechnete Hanns Dieter Hüsch mit diesen Erfahrungen ab. Er trat danach eine Zeit lang nur in der Schweiz auf. Zu seinen harten Kritikern gehörten später auch der Schriftsteller Eckhard Henscheid und der Kabarettist Georg schramm. Henscheid formulierte im Jahr 1986 einen Totalverriss von Werk und Person. Und Schramm bezeichnete Hüsch als „Vorleseopa“ als dieser ihm im Jahr 1991 Georg Schramm relativierte 17 Jahre später sein Urteil über Hüsch, was möglicherweise auch darauf zurückzuführen war, dass der Mann vom Niederrhein bei der Preisverleihung souverän und freundlich aber bestimmt darauf beharrt hatte, den Preis zu übergeben, wenn Schramm gewillt sein sollte, ihn entgegen zu nehmen. Ausführliche Informationen über Leben und Werk von Banns Dieter Hüsch findet Ihr unter dem folgenden Link bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Dieter_Hüsch#Werke_.28Auswahl.29.

Der Niederrhein ist überall, lautet ein Titel von Hanns Dieter Hüsch. und der Niederrhein war vor allem da, wo Hanns Dieter Hüsch war, getreu seiner Aussage, dass der Niederrheiner keiner Fliege was zu Leide tut. Denn Lebenszugewandtheit und Menschenfreundlichkeit gehörten zur Wesensart des Künstlers Hanns Dieter Hüsch. Davon legen Titel wie, Du kommst auch drin vor oder wir sehen uns wieder, Zeugnis ab. So betrachtete und kommentierte Hüsch seine Mitmenschen mit einen Blick durch eine alltagsweise Brille und mit Augenzwinkern. Doch wer Menschen liebt und Menschlichkeit achtet und verteidigt, der kann auch anders und hat ein gutes Gespür für gesellschaftliche und politische Stimmungen, die die Menschlichkeit bedrohen. Das Zeigt beispielsweise der folgende Text:

„Kennst Du diese plötzlichen Sekunden

wenn Dir einfällt, dass Du sterben musst
Siegessicher gehst Du durch die Stunden
doch auf einmal wird es Dir bewusst

Und Du fragst Dich, wie das wohl gehen wird
welches Wort als letztes Wort Du sagst
Wer zuletzt an Deiner Seite stehen wird
ob Du tapfer, oder ob Du klagst

Dann bald ist Obduktion im Café Größenwahn
schnell die nächste Leiche auf den Tisch
dann wird aufgemacht und dann wird nachgedacht
dann wieder zugemacht und sich kaputtgelacht

Denn in jeder Leiche ist ein Kind versteckt
das nach Zukunft fragt und nach Frühling schmeckt
und sich dann erschreckt

Und dann kommen all‘ die flotten Leute
rufen „hören Sie doch damit auf“
so ein Quatsch, denn heut‘ ist schließlich heute
kommt! Wir machen schnell noch einen drauf

Und dann findet man noch einen Frühstücksrest
vom Oktoberfest, der sich sehen lässt
Herr, war das ein Fest!

Und dann kommen auch die großen Tröster
mit den neuesten Plänen in der Hand
dann wird diskutiert und dann wird reflektiert
und danach konstatiert, dass man Dich angeschmiert

Und dann findet man noch einen Augenblick
eine Spur vom Glück und ein Silberstück
doch das liegt weit zurück

Und dann findet man noch einen Trennungsgrund
zwischen Herz und Mund
ziemlich schmal und rund
doch sonst war er gesund“

Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners

Und da behaupte noch einer, dat so’ne Region nich’ prägt!
„Nee, nee, an den Niederrhein, da musse schon viel Gemüt mitbringen. Wie sach ich immer: Internationales Gemüt, denn speziell der Niederrheiner stammt ja von allen Menschen ab. Dat hab ich schon mal in Kleve vor Jahren in einem Vortrag gesacht.
Also gut: Die Schönheit des Niederrheins, mein ich immer, dat is nich sone Angelegenheit, so wie man sacht, Gott is die Frau schön. Das geht tiefer. Dat krisse fast gar nich raus, warum dat so is. Auf den ersten Blick schon gar nicht. Muss ja auch nicht sein, sach ich immer, dat wär ja ne langweilige Schönheit. Nein, der Niederrhein will angeguckt werden. Und dann beginnt die große Liebe. Dat is dat Geheimnis des Niederrheins. Un wer einmal am Niederrhein war, der kommt wieder.
Da jagen sich die Rätsel: Warum is hier nix los un doch alles los. Un wo anders is alles los, un gar nix los. Der Niederrhein, denk ich immer, macht einem nix vor. Da gibbet keine kalkulierte Romantik, sondern eine Musik aus Vergessen und Erinnern, un da draus entsteht das Gefühl am Ende der Welt, am Ende aller Tage zu sein. Und aus dem Altrhein bei Xanten tauchen prustend alle Vorfahren auf, als hätten sie sich verschwommen. Wer Phantasie studieren möchte, der sollte ein paar Semester an den Niederrhein kommen und dann als Lohengrin wieder in die große Welt fahren. Burgen gibt´s. Schlösser gibt´s und Wasserschlösser, Windmühlen und Wassermühlen, Kirchturmspitzen, Fähren und Inseln, Kunst im Schloss Moyland, Karneval in Keppeln, und komm mir nun keiner, und sach, er sei nicht genannt worden.
Der Niederrheiner ist überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären. Umgekehrt: Wenn man ihm etwas erklärt, versteht er nichts, sagt aber dauernd: Is doch logisch. Und wenn er keinen Ausweg mehr weiß, steigert er sich in eine ungeheure Assoziationskette hinein. Er kann zum Beispiel in wenigen Sätzen von Stefan Askenase, dem berüchtigten Chopinspieler, auf die Narkoseschwester Gertrud kommen.
In Homberg am Niederrhein, da sagt man nämlich nicht: „Nimm Platz“, sondern da sagt man: „Geh sitzen“. Dat is zwar krummes Deutsch, geh ma auf de Bank sitzen, aber sowat von gemütstief, kriegen se später nie wieder, nie.
Wenn ich mir heute ein Jugendbildnis von Joseph Beuys anseh, das mit dem weißen Hemd und dem offenen Kragen, wo er so vor sich hinblickt, das ist das niederrheinische Auge, das bis in die letzten Winkel der Welt sieht.
Die meisten Niederrheiner sind ja auch durch de Bank schwermütig. Also nicht durch de Bank, obwohl manche sind auch durch de Bank schwermütig.
Wir sind unsere eigenen Philosophen. Und wenn der Rheinländer auf die Frage „Wie isset?“ „Gut“ sagt, dann sagt der Niederrheiner: „Wie sollet sein?“ Ja, aus uns krisse so schnell nix raus.
Das ist ja der Choral des Niederrheiners: Wat willze machen. An sonem Tag biss einfach aufgeschmissen, und dann ist der Niederrheiner auch noch aggressiv gehemmt.
Wenn der Niederrheiner mal ausnahmsweise etwas weiß, dann weiß er dat aber auch ganz fest bis an sein Lebensende, bis in alle Ewigkeit. Auch wenn et gar nich stimmt. Un meistens stimmt et nich.
Die einen haben et und die anderen müssen et erfinden. Ich sag, Herr Pastor, wat am Niederrhein nich alles schon erfunden worden is in der Hinsicht, nur um sich über Wasser zu halten, da müssten Sie drei mal am Tag predigen, um dat alles unterzubringen.
Da gibbet am Niederrhein Hunderte von. Alles Verrückte, die keiner Fliege was zuleide tun. Höchstens sich selbst.
Sagte ich später zu meiner Frau: Warum ich da in aller Ruhe sitzen wollte und immer „ja natürlich“ gesagt habe und die Welt über mich ergehen ließ. Scheusal, sagte meine Frau. Ja natürlich, sagte ich. Der Niederrheiner ist eben der Mongole unter den Rheinländern.
Der Niederrheiner braucht ja eigentlich nur sich, mehr muss dat gar nicht sein, weil de so viel mit sich selbst zu tun hat, von morgens bis abends. Da kommt der auf dem flachen Land gar nicht zu Ruhe, weil de ewig am bosseln un am prakesieren un am rennen is, aus de Küch innet Krankenhaus, dann auf en Kirchhof und dann wieder zurück inne Küch.
Ein Schluri, weil ich hab de Kopp zu voll. So sagt man auf Niederrömisch. So haben die alten Römer früher am Niederrhein gesprochen.
Er möchte unauffindbar sein, sagt er immer, damit er seine völlig Ruhe hätte. Davon hätte er schon als Kind geträumt, am unteren Niederrhein möchte er unauffindbar sein. Hat er an der Theke von Hein Lindemann allen verkündet: unauffindbar. Da hamwer alle ganz bedöppelt ausgesehn.
Also dann Gruß zu Haus un Tach zusammen Hanns Dieter Hüsch, Zitat-Auswahl von Karen Kliem aus: „Zugabe“ (Köln 2003), „Mein Traum vom Niederrhein“ (Duisburg 1996), „Und sie bewegt mich doch“ (Mainz.“

„Und nur der Vollständigkeit halber sei gedacht, wat meine Patin immer sacht, dat die Leute im Rheinland, in Köln, Bonn und so alles noch viel besser erklären können, wat se nicht. wissen. Un’ die musst wissen, die is’ en gutes Stück den Rhein ‚raufgekommen als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Universität zu Köln, oder wie se se jetzt‘ nennen.“😉
Meine Patin hat wie Hanns Dieter Hüsch das Gymnasium Adolfinum in Moers besucht ist aber zwei Jahre jünger.

Ich hoffe, Ihr findet ganz viel Material zum Schmunzeln und Nachdenken von Hanns Dieter Hüsch und könnt damit Eure Buchschatztruhen und die Hörbar füllen!

!

Liebe Grüße vom linken Niederrhein

Paula Grimm

P. S.: Zwei hab’ ich da noch:

Offizielle Homepage von Hanns Dieter Hüsch: http://www.huesch.org Treffpunkt und Gästebuch für alle: http://www.huesch.info

Von der Begeisterung für den magischen Realismus in der Literatur!

Heute zieht noch ein älterer Artikel ein. Es geht um das Genre des Felicitasprojekts. An den erwähnten Autorinnen und Autoren versuche ich mir ein Beispiel zu nehmen und trotzdem was Eigenes zu schaffen! 😉

Guten Tag Ihr Lieben,

heute ist ein guter Tag, um Gedanken zum Thema

Genre des Felicitasromans zu veröffentlichen, nachdem ich am Freitag in diesem blog bereits den Artikel über Felicitas’ Krafttier eingestellt habe. Doch Salvadors, das Pumaweibchen, ist nicht das einzige magische Element im Buch.

Vor allem aus diesem Grund antworte ich auf die Frage, welchem Genre ich den Roman zuordne, dass es sich um einen Roman im Stil des magischen Realismus handelt. Diese Schublade mache ich auf, damit ich nicht ausersehen in ein anderes Fach gestopft werde, beispielsweise in die Schublade Fantasy, obwohl es verwandtschaftliche Beziehungen zwischen diesen beiden Genres gibt. Es ist kein Zufall, dass in meinem Romanprojekt auf die Vorstellung der Indianer, die besagt, dass Menschen vom Wesen ihrer Krafttiere auf ihrem Lebensweg begleitet werden, Bezug genommen wird. Das Genre des magischen Realismus begeistert mich schon sehr lange. Und mein Schreiben ist vor allem von der Art des Stils geprägt, wie man ihn in Süd- und Mittelamerika findet. Informationen zu dieser Kunstgattung findet Ihr unter dem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Magischer_Realismus.

Der Begriff magischer Realismus taucht erstmals im Jahr 1925 in einem Artikel über eine Ausstellung auf. Diese Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten wurde von Franz Roh verfasst und in die spanische Sprache übersetzt. So gelang auch der Begriff des magischen Realismus in die gesamte spanisch sprachige Welt, wo er wörtlich übersetzt als Realismo magico bezeichnet wird. Das Genre, das aus faktisch realen Elementen und aus Aspekten der Mythologie, der Traumwelt, religiösen Inhalten,der Phantastik etc. komponiert ist, kam über Argentinien nach Süd- und Mittelamerika, wo es nicht nur in der bildenden Kunst sonder vor allem in der Literatur sehr eigenständige Ausdrucksformen bekam und etwa ab 1948 entwickelte sich gerade im Bereich der Literatur Lateinamerikas eine vielstimmige Art des magischen Realismus.

Autoren wie Alejo Carpintier, Gabriel Angel Asturias und Arturo Oslar Petri sind die magischen Realisten der ersten Stunde für die lateinamerikanische Literatur. Sie grenzen ihre Literatur selbstbewusst gegen die Werke des magischen Realismus, wie er in Europa geschaffen wurde ab. Sie schöpfen ihr neues Selbstbewusstsein und die betonte Eigenständigkeit ihrer magisch realen Literatur aus der Erfahrung, dass in den Kulturen Süd- und Mittelamerikas faktisch reale und magisch reale Elemente im Alltag der Menschen verwurzelt sind. so dass diese beiden Elemente, die den magischen Realismus eigen sind, gleichberechtigt nebeneinander wirken und in die Literatur eingehen können., während in Europa und den vereinigten Staaten faktische und magische Wirklichkeit als unvereinbare Wiedersprüche angesehen werden, was sich selbstverständlich auch auf ihre Gewichtung und Interpretation in der Kunst auswirkt.

Im oben genannten Artikel auf Wikipedia findet Ihr zusätzlich zu den Angaben zur Entwicklung des magischen Realismus auch Links zu bildenden Künstlern wie Matthias Brandys, Käthe Kollwitz etc. sowie zu Literaten aus aller Welt, die magisch real schreiben und zum Thema magischer Realismus in der Filmkunst.

Von bildender Kunst und Film verstehe ich nichts. Wer mich aber nach meinen Vorlieben im Bereich der Literatur fragt, dem kann ich spontan antworten, dass ich bezogen auf den magischen Realismus die bewohnte Frau von Gioconda Belli und Chronik eines angekündigten Todes von Gabriel Garciá Marquez ganz besonders schätze. Das zweite Buch, das ich gerade erwähnt habe, kommt auch im felicitasroman vor. Denn Felicitas hat es im Alter von acht Jahren aus der Leihbücherei geliehen, obwohl ihr die Bibliothekarin das Werk nicht aushändigen wollte. Und sie hilft einer Mitschülerin einen Aufsatz über die Frage zu schreiben, wer Angelica vor der Ehe entjungfert haben könnte. Ursprünglich wollte ich diese beiden Geschichten über die Lektüre des Buches und den Aufsatz im ersten Band des Felicitasprojekts auch erzählen. Aber das habe ich dann doch gelassen. Man kann eben nicht alles in den einen Roman packen. Was allerdings erwähnt wird, ist eine Erkenntnis aus dem weltberühmten Werk: „Man muss sich immer auf die Seite der Toten stellen.“

Felicitas’ weibliche Ahnenreihe stammt aus Peru. Und bei den Inkas und ihren Nachbarvölkern ist der Puma ein heiliges Tier. Sie lebt fernab der Heimat ihrer Großmutter und kennt diese Welt nicht aus eigenem faktischen Erleben. Es ist auch nicht abwegig zu denken, dass die Tatsache, das Felicitas ihren Vater nicht kennt, ihn ermitteln Mus, auch eine Leerstelle im faktisch realen Erleben, die in gewisser Weise durch den Zugang zu magisch realen Elementen ergänzt werden kann und tatsächlich ergänzt wird. Wie dem auch sei! Es gilt: „In der magischen Realität bestehen eigene Regeln. Und nichts, was hilft, hilft bei allem!“

Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit dem Felicitasroman, magischem Realismus aus verschiedenen Teilen der Welt und viel Erfolg bei der Arbeit an den eigenen Projekten!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Hier geht es zu den faktisch und magisch realen Erlebnissen von Felicitas: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

Wochenschau des Felicitasblogs! – Cover als Titelbild

Guten Tag,

 

am Dienstag immer Wochenschau des Felicitasblogs! In diesen Artikeln berichte ich Euch über die Arbeit an der Buchserie, was es Neues rund um die Bücher gibt, was in anderen Beiträgen keinen Platz gefunden hat.

 

Heute möchte ich Euch nur zwei Sachen mitteilen.

 

  1. Bis einschließlich morgen läuft die Preisaktion auf Amazon noch. Hier geht es zum Buch: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

2. Außerdem möchte ich Euch endlich auch das Cover zeigen. Das gehört ja auf jeden Fall in diesen Blog. Ich werde es wahrscheinlich auch als Logo für diesen Blog nutzen. Gestaltet wurde das Bild von Mia Bernauer. Ihr könnt andere Arbeiten von Ihr unter http://www.buchcover-design.com bewundern. Derzeit nimmt sie leider keine neuen Aufträge an.

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Vielfach lecker für Felicitas: Über peruanische und niederrheinische Gaumenfreuden!

Heute zieht in diesen Blog ein Artikel ein, der im wahrsten Sinne des Wortes leckeres Lesefutter enthält! 😉

Guten Tag Ihr Lieben,

eine gute Mahlzeit hält Leib und Seele zusammen. Das sagt ein bekanntes Sprichwort, das immer und sicherlich auch überall auf der Welt Gültigkeit hat. Felicitas, ihre Großeltern und auch Mamita Tery gehen noch einen Schritt weiter und leben: „Eine gute Mahlzeit hält Leib und Seele zusammen oder bringt sie wieder zusammen, um sie zu stärken!! Das Bekenntnis dazu findet Ihr im dritten Kapitel lesen: „Wir essen gut und gern!“ Also ist es an der Zeit über die Felicitas’ kulinarische Erlebniswelt zu schreiben. Hinzu kommt, dass es in Kapitel sieben und acht u. a., um das geht, was bei der Hochzeitsfeier auf die Tische kommt. Felicias kennt die Niederrheinische und peruanische Küche. Denn es gibt inzwischen viele Produkte der peruanischen Küche auch in Deutschland. Und ein Lebensmittel verbindet den Niederrhein mit Peru`, das ist die Kartoffel. Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass es im Mutterland der tollen Knolle, in Peru` ungefähr 80 Kartoffelsorten gibt. Auf eine so reiche Vielfalt können wir am linken Niederrhein nicht zurückgreifen, obwohl man ja inzwischen auch exotischere Feldfrüchte, zum Beispiel blaue Kartoffeln, im Feinkosthandel oder Großmarkt kaufen kann. Und Felicitas’ schmeckte sicherlich schon häufiger Ceviche, gebratenes oder gegrilltes Rinderherz etc. Und das mag sie genauso gern wie niederrheinisches Endivienuntereinander, Püfferkes usw.

Leckere und einfache Vielfalt aus Peru`

Sie hat bei vielen Feinschmeckern nach wie vor einen zweifelhaften Ruf, die peruanische Küche, obwohl es die peruanische Küche in einem strengen Sinn nicht gibt. Sie besteht aus verschiedenen regionalen Kochtraditionen und ist bei vielen Europäern verpönt, da ein Hauptbestandteil dieser Kochtradition gebratenes Meerschweinchen, Cuy Chactado ist.

Die Nager stehen bereits seit vielen Jahrhunderten auf dem Speiseplan vor allem in der Andenregion. Die Tiere werden dort in Gruppen, wie es zu ihrer Art passt, als Haustiere gehalten, mit Küchenresten gefüttert, geschlachtet und zubereitet, wie es bis weit in das 20. Jahrhundert in vielen europäischen Ländern mit Kaninchen gemacht wurde. Und gerade bei Feinschmeckern stehen niedliche Tiere wie Kaninchen und Lämmer nach wie vor ganz oben auf dem Speiseplan.

Traditionell gehören auch Lamas zu den Speisetieren. Ursprünglich spielte die Viehzucht allerdings keine große Rolle. Inzwischen gibt es aber auch Hühnchen, Rind-, Ziegen- und Schweinefleisch. Zusätzlich zu zahlreichen Kartoffelsorten werden viele Maissorten, Quinoa und Pfeffer gezüchtet. Kochbanane und Reis stehen ebenfalls auf dem Speiseplan.

Allmählich bessert sich der Ruf der peruanischen Küche, die vielseitiger ist, als man denkt. In den unterschiedlichen Regionen gibt es verschiedene Regionalrezepte. Nicht nur die örtlichen Unterschiede tragen zur Vielfalt der peruanischen Küche bei. Die verschiedenen Völker, die in Peru? lebten und leben Wie Indianer, Chinesen, Spanier und Portugiesen tragen zur Vielfalt der Menüs bei. Und die neue Küche der Anden (Cocina nuevo andina), um deren Etablierung sich inzwischen viele Köche des Landes bemühen, zeigt die einfache Vielfalt, die Peru`kulinarisch zu bieten hat. Über die Einflüsse verschiedener Kulturen und die Vielfalt der peruanischen Regionalküchen informiert beispielsweise folgender Artikel. http://de.wikipedia.org/wiki/Peruanische_Küche.

Und damit kochen und essen in diesem Artikel keine graue Theoriefür Euch bleiben müssen, kommt hier ein bekanntes aber auch sehr einfaches Rezept mit Fisch und Meeresfrüchten aus der Küstenregion Peru`s: http://www.chefkoch.de/rezepte/817041186224172/Ceviche-Cebiche.html.Andere schmackhafte Rezepte aus unterschiedlichen Regionen des Andenstaates findet Ihr zum Beispiel auf: http://www.chefkoch.de/rs/s0/peru/Rezepte.html.

Im oben genannten Artikel von Wikipedia wird zusammengefasst gesagt, dass die Küche in den verschiedenen Regionen Peru`s meist sehr einfach ist. Eine Ausnahme ist Pachamanka. Dabei handelt es sich um einen Eintopf, der aus verschiedenen Fleischsorten zubereitet wird und an Festtagen verspeist wird. Dass dieses Gericht, das regional sehr unterschiedlich zubereitet wird, nur zu besonderen Anlässen angeboten wird, ist wohl auf die aufwendige Zubereitung zurückzuführen. Denn Pachamanka wird in einem Topf zubereitet, in dem die Zutaten vermittels heißer Asche und in Bananenblätter verpackt, ganz langsam gegart werden.

Als Getränke zu den Mahlzeiten werden beispielsweise Inka Cola, Chicha, Pisco, Pisco Sour Chicha, Chicha Morada, Matetee etc. angeboten. Pisco ist ein Weinbrand, der mit anderen Zutaten zu dem Cocktail Pisco Sour gemixt wird. Chicha ist Maisbier. Chicha Morada ist ein alkoholfreies Getränk aus lilafarbenem Mais.

Niederrheinische Leckereien

Wer bezogen auf den Niederrhein lediglich an den klebrigen Brotaufstrich aus Zuckerrüben, das Rübenkraut, denkt, unterschätzt die Nahrungsvielfalt der Region. Ich mag es übrigens auch nicht, das klebrig süße Rübenkraut. Dagegen schätze ich Püfferkes aller Art und liebe nicht weniger Endivienuntereinander, auch in der Wintervariante. Aber hier kommt das einfache Grundrezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/472381140792109/Niederrheinische-Endivien-untereinander.html..

Getrunken wird Muckefuck, Altbier, klarer Schnaps (manchmal auch noch selbst destilliert) wie bei Senta der älteren. Und gegen eine gute Tasse Bohnenkaffee hat man in der Region, die so flach ist, dass man morgens schon sieht, wer nachmittags zum Kaffee kommt, auch nicht das Geringste einzuwenden.

Auch unsere Küche ist einfach und rustikal. Leckere Rezepte, zum Beispiel verschiedene Püfferkes findet Ihr hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/niederrhein/Rezepte.html.

Und da ist eine Sache, in der ich Felicitas allzu gut verstehe. Auch mir würde sie fehlen, die Grillagetorte. Hier kommt das Rezept dazu. Und auch das passende Bild fehlt auf der Webseite nicht: http://www.chefkoch.de/rezepte/745641177141608/Grillage-Torte.html. Wahrscheinlich werdet Ihr schon bei dem schmackhaften Bildmaterial, das dabei ist, heiß auf Eis und versteht, warum Felicitas im siebten Kapitel diese Leckerei beim Kuchenbuffet vermisst.

Ich wünsche all’ Zeit guten Appetit nicht nur, wenn sich peruanische und niederrheinische Küche begegnen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Und hier geht es zum Felicitasroman als Kindleversion: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.