Wochenschau des Felicitasblogs: Aller guten Dinge sind drei!

Guten Tag Ihr Lieben,

dienstags immer Wochenschau des Felicitasblogs! Heute steht diese Tradition ganz im Zeichen der Zahl drei, wie Ihr gleich merken werdet.

Den Anfang mache ich mit den drei Dingen, die in der vergangenen Woche geschehen sind.
1. Die dritteVersion des Kindleebooks Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas ist online. Da es mir nicht gelungen ist, das Cover von Mia Bernauer als unbeschädigte Version hochzuladen, musste ein neues Cover her, das von Mira Alexander gestaltet wurde. Mit diesem Link geht es zum Buch:

https://www.amazon.de/Felicitas-ersten-sieben-Leben-eines-ebook/dp/B01HP04Y5O/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1472551278&sr=1-1&keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

2. Ich habe mich endgültig dazu entschieden, den Roman als Ebook bei http://www.bookmundo.de zu veröffentlichen, nachdem die 90 Tage, in denen es noch bei KDP-select eingestellt ist, vorbei sind. Leser, die ihre Ebooks bei Thalia & Co. bestellen, werden das Epub am 28. September herunterladen können.

3. Wenigstens einen neuen Artikel über das Personal des Felicitasprojekts ist fertig geworden. Den Beitrag über die Rottweilerhündin Huskuk habe ich gestern Abend eingestellt.

Und was kommt jetzt? Das ist hier und jetzt noch die Frage. Und auch für die nähere Zukunft sind aller guten Dinge drei.

1. Heute in einer Woche, am 06. September gehen die drei Bücher aus der Verlosung auf die Reise. Denn nach meinen Terminen im Jobcenter fahre ich zu meiner Schreibhilfe, um unter anderem die Buchsendungen auf den Postweg zu bringen.

2. Und weiter geht es mit den Personenporträts. Drei Artikel werde ich aber bestimmt nicht schaffen.

3. ich werde versuchen Euch auch ein paar akustische Leckereien hier einzustellen, obwohl das vielleicht in dieser Woche noch nicht funktioniert. Denn ich weiß nicht genau, warum das in diesem Blog momentan noch nicht geht.
Ich wünsche Euch eine zauberhafte Zeit und alles erdenklich Gute!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Das Personal des Felicitasprojekts: Huskuk oder Gottes Dank auf den Hund gekommen!

Guten Tag Ihr Lieben,

ich hatte es ja vor längerer Zeit geschrieben, dass ich das Personal des Felicitasprojekts porträtieren möchte. Dabei gehe ich nach Lust und Laune und nicht nach Rang und Namen vor. Und heute hat mich die Lust gepackt, über eine starke Persönlichkeit in Tiergestalt zu schreiben. Ein magisches Tier war ja schon einmal Thema in diesem Blog und zwar in dem Beitrag:
https://felicitasblogblog.wordpress.com/2016/07/08/im-zeichen-des-pumas-felicias-krafttier/.

Auch, wenn die Protagonistinnen meiner Bücher frei erfunden sind und uns vieles unterscheidet. Haben wir selbstverständlich viel gemeinsam. Dazu gehört die Zuneigung zu Tieren und zwar vor allem zu Hunden. Und wir lieben die Tiere nicht seit wir die Menschen kennen. Wir lieben die Tiere, weil sie tierisch sind, was uns ausgenommen gut gefüllt.

Heute geht es um Huskuk die Rottweilerhündin. Sie wurde im Frühjahr 1985 geboren und gehört Felicias’ Patin Lenchen. Huskuk bedeutet auf hochdeutsch Lakritz. Und diesen Namen hat Felicias für die Hündin ausgesucht, da sie kurzes, schwarzglänzendes Fell hat. Sie ist eine würdige Vertreterin ihrer Art und Rasse. So bellt sie nur im Notfall, zum Beispiel um Felicitas am 28. Juli aus dem Nichts zu rufen. Das könnt Ihr im Kapitel eine Tote und eine Umtote lesen. Was es mit dem Wesen der Rottweiler auf sich hat, könnt Ihr hier lesen:

http://www.rottweiler-hunde.com/der-rottweiler/das-wesen-des-rottweiler/.

Da diese großen, lernfähigen Hunde eher zum Schutz ihres Rudels als zur Bewachen von Hab und Gut geeignet sind, da sie selten und meist nicht anhaltend bellen und im Zwinger vereinsamen können, haben Lenchen und Felicias gut daran getan, Huskuk fast überall mit hinzunehmen. Sie dankt ihren Menschen eine sorgfältige Erziehung und Gesellschaft mit Treue, Zuneigung, Gehorsam und Aufmerksamkeit. Sie ist natürlich ein starker Partner, der zum Schutz seines Rudels durchaus zu den Waffen greift. Das könnt Ihr vor allem im Kapitel Sezen lesen. Selbstverständlich lässt ihr Personengedächtnis nichts zu wünschen übrig. Und da sie eine treue Seele ist, zeigt sie auch ihre Trauer um Menschen, die sie als Rodelmitglieder in ihr Hundeherz geschlossen hat. Das findet Ihr im Kapitel Abschied von Terry.

So ein Hundeleben ist traurigerweise kürzer als die meisten Menschenleben. Aber Huskuk wird in den weiteren Folgen der Romanreihe mindestens eine würdige Nachfolgerin finden.

Liebe Grüße

Paula Grimm
P. S. Und hier finden alle, die Bücher am liebsten in gedruckter Form lesen, den ersten Band der Serie:

http://www.mayersche.de/index.php?cl=search&searchparam=Grimm, Paula&autor=Grimm, Paula.

Wochenschau des Felicitasblogs: – Alles könnte so schön sein, … ;-)

‚nabend zusammen,

heute vor einer Woche habe ich auf das Köpfchen gedrückt, mit dem ein Taschenbuch bei http://www.boookmundo.de zur Veröffentlichung – oder doch nur zum Abschuss? – frei gegeben wird. Inzwischen ist das Buch Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas unter der ISBN 9789463181822 im Handel erhältlich. Die Exemplare, die ich selbst bestellt habe, sind am Freitag bei mir eingetroffen und auch auf meine Autorenseite bei Amazon ist der Eintrag eingegangen, http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY <http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY>.

Was meine Freude trübt, sind zwei Dinge:
1. Die Aufregung und Erschöpfung der letzten Wochen will einfach nicht von mir abfallen.
2. Die Selbstkritik und Skepsis haben mich wieder. Darüber, welches Lehrgeld ich als Selfpublisher gezahlt habe, gibt es in der nächsten Zeit in meiner Buchmacherkladde.

Bis Samstag klemmte dann auch noch alles, was man heutzutage Selbstmanagement nennt, was mich wirklich genervt hat. Aber inzwischen geht es morgens mit dem Schreiben am zweiten Teil recht gut.

Aber auch in diesem Blog muss es wirklich wieder mit Lebens- und Liebenswertem weitergehen. Und es sind einige Entscheidungen zu treffen. Da ist zum Beispiel die Frage, ob ich noch einmal einen ähnlich intensiven Blick über meine Schultern zulasse, wie ich es beim ersten Band schon einmal gemacht habe. So könnte ich wieder Kapitel des neuen Buches in www.paulasromantik.com ein und zur Diskussion stellen. Eine andere Möglichkeit wäre, die Buchschatztruhe, was ja ein stillgelegter Blog ist, zu beleben und ihn auch als Diskussionsplattform für Kollegen und Testleser zu nutzen. Da muss ich noch einmal sehr gründlich nachdenken.

Ich wünsche Euch eine sehr angenehme und erfolgreiche Woche mit viel Lesespaß drin! 🙂

Liebe Grüße

Paula Grimm

Felicitascover: Die Gewinner sind! :)

Guten Abend Ihr Lieben,

da die ersten Taschenbücher zumindest bei mir eingetroffen sind, kann ich mein Versprechen wahr machen und drei Gewinner, die sich an der Auswahl des Taschentuchcovers beteiligt haben, bekannt zu geben. – Trommelwirbel! – Die Gewinner sind Jery Schober, michaelaschreibt und Nie Leonhard. Es wäre nett, wenn Ihr Euch via PN bei mir meldet und mit mitteilt, an welche Adresse Ihr Euer Buch gesendet haben möchtet. Damit meine neue Schreibhilfe im Verlauf der nächsten Woche die Päckchen abschicken kann. Herzlichen Dank an alle, die an der Aktion teilgenommen haben!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Wochenschau des Felicitasblogs – Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas als Taschenbuch!

Guten Abend Ihr Lieben,

es ist geschafft! Der erste Band des Felicitasprojekts ist als Taschenbuch über Bookmundo veröffentlicht. Als Partnerbuchhandlung habe ich die Mayersche gewählt. Bedauerlicherweise ist es zu einer Preisänderung gekommen, denn ich hatte versehentlich das falsche Buchformat eingegeben. Das Buch ist unter der ISBN 9789463181822 für 15,62 € erhältlich. Nachdem man den Button veröffentlichen gedrückt hat, merkt das System an, dass es zunächst bis zu einer Woche dauern kann, bis das Buch in den verschiedenen Buchhandlungen und über Amazon verfügbar ist. In den nächsten Tagen werde ich für Autorenkollegen einen Erfahrungsbericht über das, was mir bezogen auf die Publikation passiert ist, auf http://www.buchmacherkladde.com verfassen.

Nachdem diese Kuh vom Eis ist, kann es mit Lebens- und Liebenswertem rund um die Lebenswelt von Felicitas weitergehen. Ich bedanke mich ganz herzlich für Eure Geduld!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas ab 16. August 2016 als Taschenbuch!

Guten Abend zusammen,

es ging letztlich doch schneller als gedacht. Ich brauche jetzt nur noch den Button mit der Aufschrift veröffentlichen zu drücken, dann gibt es den ersten Teil des Felicitasprojekts auch als Taschenbuch zu kaufen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mir geholfen haben! Vor allem sage ich Mira Alexander ganz herzlichen Dank für die Zusammenarbeit! Ihre Services und Werke findet Ihr unter http://www.miaraalexander.de. Und der Support von http://www.bookmundo.de war sehr hilfsbereit. Den Erfahrungsbericht über die Buchveröffentlichung schreibe ich im Verlauf der nächsten Woche. Ihr könnt sie spätestens am Freitag den 19. August im Blog http://www.buchmacherkladde.com lesen.

Ende der kommenden Woche komme ich bestimmt auch dazu, mein eigenes Buch zu bestellen und drei Gewinner für die kleine Verlosung bezogen auf das Buchcover auszuwählen.

Jetzt aber zum Taschenbuch. Hier kommt noch einmal der Klappentext zur Erinnerung und für alle, die zum ersten Mal in diesem Blog lesen.

Im Juli des Jahres 2012 kauft die Journalistin und Autorin Tamara Sänft ein Haus in Tannhuysen am Niederrhein. Dort findet sie das Tagebuch von Felicitas Haechmanns aus dem Jahr 1990. Als Tamara die Kladde in die Hand nimmt, spürt sie die magische Anziehungskraft, die von diesem Band ausgeht, noch bevor sie ein Wort gelesen hat. Als sie das Buch fasziniert in der Hand hält, erscheinen Felicitas und ihr Krafttier, ein Pumaweibchen, um Tamara davor zu warnen, dieser Geschichte habhaft werden zu wollen. Sie ignoriert diese Zeichen. Und die beiden Zeitungsartikel, die sie in der Kladde findet, spornen sie an, diese Geschichte abzuschreiben und unter dem eigenen Namen als Roman zu veröffentlichen.
Tamara Sänft bekommt durch Felicitas’ Aufzeichnungen und durch die Verwicklungen der Ereignisse aus der Vergangenheit mit ihrem Leben tatsächlich eine überaus spannende Geschichte, die die Geheimnisse aus den Jahren 1977 bis 1990 enthüllen. Aber sie wird dieser Geschichte und Felicitas Haechmanns nicht Herr, wie sie es geplant hat. Und sie muss auch erkennen, dass ihr Mann, Sigmund Sänft, mehr als ein dunkles Geheimnis hat.

Steckbrief des Buches:
Titel: Felicitas
Untertitel: Die ersten sieben Leben eines Pumas
Autor: Paula Grimm
Erschienen bei Bookmundo – Mayersche Buchhandlung
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 9789463181822
Preis: 14,99 €.

Ich wünsche Euch allen ein bezauberndes Wochenende mit großem Lesevergnügen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Das Taschenbuchcover des ersten Felicitasromans ist 1A! – Wochenschau des Felicitasblogs

Guten Abend Ihr Lieben,

jetzt ist es amtlich. Das Felicitascover ist 1A! Denn das Cover mit dem großen Pumakopf war das Bild 1a. Das bedeutet, dass dieses Bild, dass diejenigen, die es bisher nicht betrachtet haben, im Beitrag unter diesem Artikel sehen können, auf jeden Fall das Cover für das Taschenbuch sein wird, das bei www.bookmundo.de erscheinen wird.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Mira Alexander, die ich Euch sehr empfehlen kann, wenn Ihr gute Covergestaltung sucht, Hilfe bei der endgültigen Formatierung benötigt, oder wenn Ihr Ausmalbücher sucht. Ihre Adresse im Web ist: http://www.miraalexander.de.

Sobald das Buch erschienen ist, werde ich, wie ich es versprochen habe, drei Gewinner aussuchen und anschreiben! Ich bedanke mich ganz herzlich dafür, dass Ihr mitgemacht habt und hoffe, dass Euch diese Kleine Aktion Freude gemacht hat!

Die Arbeit ist fast getan. Da es aber insgesamt sehr turbulent zuging, gab es keine weiteren Artikel Blog, Aber das wird sich jetzt ändern!

Liebe Grüße

Paula Grimm

[Cover, 1A, Bild, Gestaltung, Taschenbuch]

Wie soll das Cover des ersten Felicitasromans aussehen?

Cover1var-600xCover2var-600xGuten Tag Ihr Lieben,

am 01. September soll der erste Felicitasroman als Taschenbuch erscheinen und Ihr könnt mitentscheiden, wie das Cover aussieht. Die Bilder stammen von Mira Alexander, deren Werke und Services Ihr unter dem Link http://www.miraalexander.de finden könnt.

Es gibt zwei Grundmotive, von denen es jeweils drei Variationen gibt. In der ersten Vorlagereihe steht der Pumakopf im Mittelpunkt. Wer eines dieser Bilder gut findet, gibt als Zahl die 1 an. Der große Pumakopf ist 1A, der mittelgroße 1B und der kleine 1C.

Die Vorlage, die auch das Mottodes Buches aufgreift, ist mit der Zahl zwei versehen. Die Variante ohne die Mahagoniblätter ist 2A. Das Bild mit dem Blattmotiv und der gelben Farbe ist das Bild 2B. Und die Zeichnung mit den Mahagonibplättern und der roten Farbe ist Bild 2C.

Wer Freude daran hat, mitzumachen, schreibt einfach in das Kommentarfeld, welches der Bilder ihm oder Ihr am besten gefällt. Ich lose übrigens drei Leute aus, die das Taschenbuch bekommen, wenn es herausgekommen ist.

Viel Vergnügen beim Gucken und Auswählen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Wochenschau des Felicitasblog – Besser spät als nie! ;-)

Guten Tag Ihr Lieben,

dienstags immer Wochenschau des Felicitasblog! – Dienstags immer? – Besser spät als nie kommt die Wochenschau heute ausnahmsweise am Mittwoch!

An dieser Stelle möchte ich noch einmal an die dauerhafte Preissenkung für die Ebookfassung erinnern. Und hier geht es zur Kindleausgabe, die endgültig für 3,99 € erhältlich ist: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

Auch bezogen auf die Druckversion tut sich was. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob ich das Taschenbuch nur bei Freespace, bei Freespace und Epubli oder nur bei Epubli herausbringen werde. Aktuelle Informationen dazu werde ich in diesem Blog natürlich aktuell mitteilen. Und das Cover zeige ich Euch natürlich auch.

Gedanken mache ich mir selbstverständlich auch noch über das Ebookcover, dem beim Datentransport etwas zugestoßen ist, von dem ich nicht weiß, wie es geschehen konnte. Aber das alles wird schon!

Hier im Blog geht es mit der Vorstellung der Personen weiter. Lasst Euch überraschen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Felicitas: Eine badische oder unsymbadische Person?

Guten Tag Ihr Lieben,

hier kommt, wie ich es versprochen hatte, ein kurzes Porträt von Felicitas. Am Besten ist ein kurzes Porträt möglich, wenn ich einfach so erzähle, wie mir Felicitas begegnet ist. Was Felicitas erlebt, steht im Buch. Das muss hier also nicht mehr beschrieben werden.

Mit dem folgenden Lied fing alles an:

https://www.youtube.com/watch?v=rftpGOsz6Us. Die Aufnahme, die Ihr unter dem genannten Link findet, ist nicht besonders gut, vermittelt aber hoffentlich doch allen, die die Sängerin noch nicht kennen, einen guten Eindruck von der Wärme und Kraft dieser tiefen aber doch sehr weiblichen Stimme. Und ich hoffe, Ihr habt zumindest eine Ahnung davon, warum Felicitas, viele Menschen in Südamerika und der ganzen Welt so fasziniert von ihrem Gesang sind. Über die Sängerin selbst findet Ihr bereits einen Artikel in diesem Blog: https://felicitasblogblog.wordpress.com/2016/07/09/mercedes-sosa-wie-vogel-in-der-luft/.

Wann es geschah, weiß ich nicht mehr. Sie war einfach da, Die Felicitas, groß, dunkel und mit einer Stimme, die derjenigen von der Stimme Lateinamerikas nicht unähnlich ist. Musik inspiriert mich. Aber ich schreibe nie beim Musikhören. Da saß ich also und Felicitas stand in der Tür meines Wohnzimmers. Diese erste Begegnung war ähnlich wie die Begegnung von Tamara Sänft und Felicitas im ersten Kapitel des Felicitasprojekts. Es war ähnlich aber nicht gleich. Ich bin nicht so neugierig wie Tamara Sänft. Wie pflegte meine Mutter zu sagen: „Du bist nicht neugierig. Du hast Wissensdurst!“ 😉 Und aus diesem Grund konnte sich Felicitas in aller Ruhe neben mich auf mein Dreiersofa setzen. Das schwarze Ledersofa habe ich auch in unser neues Haus mitgenommen, sitze immer noch gerne darauf, setze mir den Kopfhörer auf, höre Musik von Mercedes Sosa und höre Szenen aus Felicitas’ Leben zu.

Irgendwann schalte ich die Musik aus und nehme den Kopfhörer ab. Manchmal dauert es dann eine gewisse Zeit, bis ich zum Schreibtisch gehe und die Szenen, die mir Felicitas gezeigt hat, niederschreibe. Wenn mich der Hafer sticht, wenn ich den Ton nicht treffe oder mich mit den visuellen Aspekten vergreife, während ich in die Tasten greife, dann widerspricht mir Felicitas in ihrer ruhigen, ja sogar spröden Art.
Aber wie kann man Felicitas einfach und genau beschreiben. Sie selbst bezichtigt sich der Pedanterie, womit sie ihrer Liebe zu den Fremdworten frönt. Sie arbeitet sich an ihren Erlebnissen, Gedanken, Erinnerungen und Gefühlen ab, so wie das alles gerade kommt und geht. Da sie mehr erlebt, fühlt, erinnert und zu denken hat als die meisten Menschen überhaupt und erst recht in ihrem Alter, muss trotz dieser genauen Vorgehensweise vieles auf der Strecke bleiben. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Felicias wird noch viel zu tun haben, zum Beispiel mit der Trauer um Terry.

Ihre Art sich mit allem, was sie umgibt und sich in ihr abspielt zu befassen, ist nicht nur ein Zeichen für das, was Senta die Ältere über Felicitas sagt, dass sie nicht ist, wie ein zwölfjähriges Mädchen. Sie ist frühreif bis hin zu einer art Alterslosigkeit, mit der nicht nur die Menschen in ihrer Umgebung nicht umgehen können. Diese Art ist unangenehm, manchen sogar unsympathisch. Und doch bin ich nicht die Einzige, die sie von Herzen liebt. Das ist auch deshalb so, weil sie von Herzen lieben und sich freuen kann. Und wer jedermanns Liebling sein will, wird doch nur jedermanns Arsch!“ Ihre Wachheit und die Fähigkeit sich einlassen zu können, konfrontiert jeden Menschen in ihrer Umgebung mit seinen besten und problematischsten Eigenschaften. Das macht keinen Spaß, gerade auch Felicitas nicht. Das gibt ja noch mehr zu fühlen und zu denken!

So altklug sie auch wirken mag, ihre Art sich dem Fluss der Schreibbewegung und ihrem Gedankenstrom zu überlassen, erdet Felicitas, lässt sie den Entschluss fassen so lange und so gut wie möglich zu überleben. Sie ist, wie ich es sagen würde, zum Überleben designed. Dass es nichts gibt, was einen immerwährenden Schutz gegen alles bietet, weiß sie. Das ist aber nicht so schlimm wie die Einsicht niemanden, den man liebt, absolut schützen zu können.

Aber es ist auch wie Willem sagt. Felicitas trägt ihren Namen zu recht. Das Glück ist ih ihrem Leben verankert, da sie glücksfähig ist. Mit Huskuk unterwegs sein, ist Glück. Mit Gretchen, den beiden Sentas, Lenchen etc. zusammen sein zu dürfen, ist Glück. Glück stein ruhiger Morgen, leckeres Essen, schreiben, lesen, mit den Händen etwas tun, Musik, der Poncho, Salvadoras Gegenwart und vieles mehr.

Man könnte meinen, dass jemand, der ein fast perfekter Spiegel für andere Menschen ist, selbst gut gespiegelt wird. Abe so ist es nicht. Felicitas muss mit all ihren Fähigkeiten um ihre menschliche Existenz kämpfen, da sie sich oft wie ein Ding fühlt, wie ein Ding gesehen und behandelt wird. Man kann es wohl am ehesten so beschreiben, dass Felicitas durch die Herausforderungen ihres Lebens über die Grenzen der Fähigkeit des menschlichen Spiegelns gezogen wird und damit wie Wand- und Handspiegel als Ding spiegelt. Manchmal helfen ihr liebe Menschen wie ihre Patinnen dabei, dass es anders ist. Aber meist ist es anders.

Felicitas wünscht sich, sich in Nichts auflösen zu können. Die Gedanken dazu könnt Ihr im achten Kapitel, das den Titel in der Zwischenzeit trägt, lesen. Sie lebt extrem. Und sie ist extrem. Da sie die Extreme in gewisser Weise aber ausgezeichnet ausgleichen kann, schafft sie häufig eine absurde Normalität. So rasten ihre Verwandten nicht so oft aus, wie man annehmen würde.

Dass Felicitas überlebt, ist ihrer Geduld und ihrem Eigensinn zuzuschreiben. Denn mit diesen Eigenschaften ist sie in der Lage ihre spirituellen und alltäglichen Fähigkeiten miteinander so gut wie möglich zu verbinden. „Wer Ordnung will, muss selbst Ordnung halten.“

Die Zeit ist ein vielfältiger Aspekt. Es gelingt Felicitas viel aber nicht alles zu erledigen, was zu erledigen ist. Was passiert, wenn Felicitas sich tatsächlich an alles erinnert, was Ende Juli 1990 passiert ist? Wie geht es mit dem blauen Fleck an der Kirchendecke von St. Marien weiter? Das sind nur zwei Fragen, die noch offen sind und in den weiteren Bänden des Felicitasprojekts erledigt werden müssen.

Übrigens kann Felicias verwöhnte Jungs überhaupt nicht ausstehen. Altersgemäß interessiert sie sich für Jungen und Männern nur, wenn sie sich im sportlichen oder geistigen Wettkampf messen kann. 😉 Aber bezogen auf das andere Geschlecht empfindet sie ihrer Natur gemäß auch große Zuneigung. Die Freundschaft zu Willem, die Liebe zu ihrem verstorbenen Großvater bewahren sie wohl auch davor, einen ausgewachsenen Männerhass zu entwickeln. Männer sind eben auch nur Menschen! 😉

Wir haben übrigens schon über viele Sachen, die im Buch noch nicht erledigt sind, gesprochen. Aber es ist noch nicht alles geklärt. Mindestens zwei Bände gibt es ja noch! Hier könnt Ihr Felicitas’ Art auf Euch wirken lassen und an dem, was in ihrem Leben passiert, woran sie sich abarbeitet, teilhaben: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=digital-text&field-keywords=Felicitas,+Paula+Grimm.

Liebe Grüße

Paula Grimm
P. S.: In Baden sagt man: „Es gibt badische und unsymbadische!“ Und ich sage: „Felicitas ist eine badische, obwohl oder gerade weil sie vom Niederrhein stammt!“